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Jede dritte Reklamation wird repariert

Pitaya

Pitaya ist eine dänische Modemarke, gegründet am 11. Juni 2019 von den Geschwistern Mads Thomsen und Ida Marie Thomsen, die sich vor allem an Frauen zwischen 16 und 30 Jahren richtet. Während der Großteil der Branche ein defektes Teil umtauscht oder entsorgt, weil das kurzfristig am günstigsten ist, repariert Pitaya es. Im zweiten Quartal 2026 wurden 33% aller Reklamationen mit einer Reparatur statt eines Umtauschs gelöst — und das Teil landete nicht im Müll.

33%
der Reklamationen repariert statt umgetauscht, Q2 2026
50%
der Reklamationen repariert — das Ziel bis Ende 2027
DKK 62.50
durchschnittliche Kosten einer Reparatur

Eine junge dänische Marke im schnellen Wachstum

Pitaya wurde 2019 von den Geschwistern Mads Thomsen und Ida Marie Thomsen gegründet und wächst seitdem schnell. Vor einigen Jahren zählte die Marke 45.000 Onlinebestellungen im Jahr; 2025 waren es 94.000. Im selben Zeitraum ist Pitaya von einem auf fünf Ladengeschäfte gewachsen, und heute arbeiten rund 52 Menschen im Unternehmen. Neben dem Heimatmarkt Dänemark expandiert Pitaya nach Deutschland, Norwegen, in die Niederlande, nach Finnland und Schweden.

Reparieren statt umtauschen

In der Modebranche wird ein defekter oder zurückgeschickter Artikel meist umgetauscht oder entsorgt — schlicht, weil das kurzfristig am günstigsten ist. Gemeinsam mit Create2STAY hat Pitaya diese Logik umgedreht: Im zweiten Quartal 2026 wurden 33% aller Reklamationen mit einer Reparatur statt eines Umtauschs gelöst, und jedes dieser Teile blieb in Gebrauch, statt weggeworfen zu werden.

Wir sind nicht nachhaltig, und das Schlimmste, was man uns vorwerfen könnte, wäre, dass das hier ein Greenwashing-Versuch ist. Aber irgendjemand muss vorangehen und versuchen, etwas zu verändern. Wir wollen die Marke sein, die dafür bekannt ist, es getan zu haben.

Thomas Juhl Hansen

Head of Marketing, Pitaya / Nordic Fashion Stores ApS

So funktioniert es — auf zwei Ebenen

Erstens werden defekte und zurückgeschickte Artikel repariert und zu rund 50% des ursprünglichen Preises wieder verkauft — ein Teil, das sonst abgeschrieben worden wäre, bringt so Geld ein. Zweitens bekommen Kund:innen, die einen defekten Artikel reklamieren, ihn von einer lokalen Schneiderei repariert, statt einfach Ersatz oder ihr Geld zurück zu erhalten. Das Stück, für das sie sich entschieden haben, kommt heil zu ihnen zurück.

Vernünftiges Geschäft, keine grüne Kampagne

Eine Reparatur kostet Pitaya im Schnitt 62,50 DKK. Genau das macht die Initiative profitabel statt zu einem Nachhaltigkeits-Nice-to-have: Reparieren ist günstiger, als den Artikel abzuschreiben, und das reparierte Stück lässt sich erneut verkaufen. Pitaya sagt es deutlich: Das ist kein Nachhaltigkeitsversprechen — es ist vernünftiges Geschäft und die Wiederbelebung einer alten Reparaturkultur.

Meistens ist eine Reparatur nur ein abgefallener Knopf oder eine aufgegangene Naht. Früher wäre das Teil einfach zur Schneiderei gegangen und im Handumdrehen repariert gewesen. Diese Kultur wollen wir unterstützen und wieder aufleben lassen.

Thomas Juhl Hansen

Head of Marketing, Pitaya / Nordic Fashion Stores ApS

Das Ziel: die Hälfte aller Reklamationen repariert

Pitaya hat sich öffentlich verpflichtet, den Anteil der per Reparatur gelösten Reklamationen bis Ende 2027 von 33% auf 50% zu steigern. Irgendjemand muss vorangehen — und Pitaya will die Marke sein, die es getan hat.

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